VfB Forchheim 1861 e.V.

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19.07.2005
1.Runde BHV-Pokal Frauen: VfB-Frauen triumphieren im Pokal
Happy End hart erkämpft

VfB Forchheim – HC Weiden 17:16 n. 2x V.
Riesenjubel bei den Handballerinnen des VfB Forchheim 1861: Nach 80 Minuten aufopferungsvollem und dramatischem Kampf mit zweimaliger Verlängerung waren die VfB-Damen in der ersten Runde des BHV-Pokals das um einen Tick glücklichere Team. Sie gewannen das Duell mit dem HC Weiden denkbar knapp mit 17:16 (11:11, 12:12, 14:14, 15:15) und erreichten somit Runde 2 im BHV-Pokal. VfB-Trainer Georg Weymann attestierte seinem Team eine ausgezeichnete kämpferische Leistung: „Es war ein nervenaufreibendes Spiel ohne Ende. Wir haben die Partie über den Kampf und die Kondition entschieden, wir hatten keine Schwächephase.“
In beiden Mannschaften dominierten die Abwehrreihen mit guten Torhütern, wobei sich im VfB-Gehäuse Nadine Voit (erste Halbzeit) und Margit Sitzmann abwechselten. Es dauerte immerhin fünf Minuten, ehe der erste Treffer für die Gäste zum 0:1 fiel. Die VfBlerinnen benötigen gar acht Minute, um zum 1:1 auszugleichen. Bis zum Stand von 2:2 nach einer Viertelstunde hatten die Gastgeberinnen bereits zwei Siebenmeter vergeben – eine Schwäche, die sich im weiteren Spiel fortsetzte: Von vier Siebenmetern wurde nur einer verwandelt. Die Gäste waren da erfolgreicher und verwandelten drei von vier Strafwürfen. Während die ersten 30 Minuten (5:6) relativ ausgeglichen verliefen, lag der Landesliga-Absteiger in Durchgang 2 zumeist knapp in Front, führte beim 8:6 sogar einmal mit zwei Toren. Doch der VfB wusste immer eine Antwort, so dass es nach der regulären Spielzeit 12:12 stand. In der ersten Verlängerung von zwei Mal fünf Minuten machten die Forchheimerinnen Druck und drängten auf die Entscheidung. Nach zwei schön herausgespielten Toren führten sie mit 14:12, doch zwei Sekunden vor Ablauf der Verlängerung glich Weiden zum 14:14 aus und die Partie musste erneut um weitere zehn Minuten verlängert werden. Nun geriet der VfB mit 14:15 und 15:16 ins Hintertreffen, doch die Mannschaft, die immer wieder lautstark von den Zuschauern angefeuert wurde, mobilisierte noch einmal alle Kräfte, schaffte den 16:16-Gleichstand und erzielte eineinhalb Minuten vor Ende das 17:16, das sie mit letzter Kraft bis zum Abpfiff in der umkämpften Partie behauptete.

Trainer Weymann strahlte: „Vom Tempo und Einsatz her war das exzellent, was meine Mannschaft geboten hat. Wir haben mit einer kollektiv starken Leistung gewonnen. In der Verlängerung haben wir von unserer Substanz gelebt. Die Spielzüge, die wir draufhaben, wollten wir gegen einen zukünftigen Ligarivalen zeigen.“

VfB Forchheim: N. Voit, Sitzmann – Weber (1), Bienert, I. Wolf (2), I. Seeler, Rascher (2), Radina (4), D. Voit (4), L. Vesely (1/1), Schulz (2), I. Rauscher (1)

Josef Hellmann

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