VfB Forchheim 1861 e.V.

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08.10.2005
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen
 

VfB Forchheim – SV Buckenhofen 21:12 (11:6)
Mit einem in der Höhe nicht erwarteten Sieg starteten die VfB-Damen in die BOL-Saison.
Nachdem das erste Spiel beim Aufsteiger HSG Erlangen/Niederlindach verlegt werden musste, wurde es nun auch für die VfB-Damen ernst. Dabei kam es gleich zum Lokal-Derby gegen den SV Buckenhofen.
Das Spiel begann mit einem Sturmlauf von Buckenhofen. Ehe sich die VfB-Damen versahen, kassierten sie innerhalb von 4 Minuten einen 0:3-Rückstand. Doch die VfBlerinnen zeigten sich nicht beeindruckt und glichen bis zur 14.Minute zum 4: 4 aus. Durch die Umstellung von 6:0- auf 5:1-Deckung wurde dem SV Buckenhofen schnell den Wind aus den Segeln genommen. Die Abwehr packte nun aggressiver zu und die unbedrängten Würfe aus dem SVB-Rückraum wurden nun unterbunden. Die Spielerinnen aus Buckenhofen zeigten sich beeindruckt und wurden mehr und mehr verunsichert. So konnte der VfB aus einem 4:6-Rückstand in der 17.Min bis zur Pause eine 11:6-Halbzeitführung herausschießen. Insbesondere Elena Ardanova zeigte sich für schnelle Tempogegenstöße verantwortlich. Und im Positionsspiel traf Kati Hagedorn aus dem rechten Rückraum fast nach Belieben.

Auch in der zweiten Spielhälfte behielten die VfB-Damen gekonnt die Oberhand. Der Garant dafür war wie auch schon in der 1.Hälfte eine bewegliche und zupackende Abwehr.
Im Angriff wurde sicher agiert, so konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden.
Auch die Umstellung der Buckenhofener Abwehr auf 5:1 brachte keine Wende, denn nun kamen die einstudierten VfB-Spielzüge immer mehr zum tragen.

Trainer Georg Weymann war nach dem Spiel mit der gezeigten Leistung seines Teams zufrieden. Mit diesem Ergebnis hätte er vor Spielbeginn nicht gerechnet. Besonders zeigte er sich von der mannschaftlichen Geschlossenheit beeindruckt.
„Wir hatten nur zu Beginn Schwierigkeiten mit dem Buckenhofener Angriffdruck, danach hatten wir einen Lauf, den wir bis zum Schluss ohne weiteren Hänger durchgehalten haben. Dafür Respekt an die Truppe, denn das ist es, was wir in dieser Saison brauchen, um mit einem kleinen Kader bestehen zu können.“

VfB: N. Voit und Sitzmann im Tor – Ardanova (5), Weber (2), Bienert, I. Wolf (2/2), Rascher, Radina (1), Hagedorn (7), D. Voit (3), L. Vesely (1)
SVB: Mackert – Buschner, Weitzenfelder (2), Glassel (2), Mergner (2), Schnell (2/2), Eismann, Niedermeier (1), Messingschlager (1), Bonengel (2), Meyer, Gumbmann, Bieber

Georg Weymann