VfB Forchheim 1861 e.V.

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19.11.2005
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen, 6. Spieltag
Kraft reichte nicht ganz
VfB Forchheim – TSV Röthenbach 18:20 (9:8)
Mit einer knappen Niederlage gegen den Topfavoriten der Liga endete das Spiel der
VfB-Damen.

Die taktische Marschrute von Trainer Georg Weymann galt vor allem der starken rechten Rückraumseite des TSV. Hier wurde gegen die Hauptschützin Riedelberger konsequent offensiv gedeckt und so kam diese nicht wie gewohnt ins Spiel.
Nach 0:2-Rückstand hatten die VfBlerinnen ihre beste Phase und warfen eine 6:3-Führung
(17. Min.) heraus. Durch Umstellungen im Röthenbacher Angriff war die Abstimmung der VfB-Abwehr in der Folge nicht mehr optimal, so kam der TSV bis zur Pause auf 9:8 heran.

Anfang der zweiten Halbzeit dann eine mitentscheidende Phase des Spiels, plötzlich lief im Angriff nicht mehr viel zusammen, unplatzierte Würfe und technische Fehler brachten den TSV immer wieder in Angriffsposition und die routinierten Röthenbacherinnen drehten das Spiel zum 9:12. Doch die Forchheimerinnen gaben noch nicht auf. Angetrieben durch Elena Ardanova, die die fehlende Steffi Radina auf der Mittelposition sehr gut vertrat, glichen die VfB-Damen den Rückstand zum 16:16 (48. Min.) aus.
Diese Aufholjagd kostete jedoch sehr viel Kraft und da die Gastgeber keine Wechselmöglichkeiten im Rückraum hatte, ermüdeten die VfBlerinnen zusehends.
Einige unglückliche Entscheidungen des ansonsten gut leitenden Schiedsrichters, der in dieser Phase zum Teil nicht ganz nachvollziehbare Zeitstrafen gegen Forchheim pfiff, taten ihr übriges dazu. Im Unterzahl spielend, zeigte sich der Kräfteverschleiß noch deutlicher, hier kam dann die Routine der Röthenbacherinnen zum Tragen. Sie zogen auf 16:19 (55. Min.) davon und das Spiel war entschieden.
Trotz der Niederlage zeigte sich Coach Weymann von der Leistung seines Team angetan, konnte es doch über weite Teile des Spiels dem großen Favoriten Paroli bieten.

Es spielten: N. Voit, Sitzmann (im Tor) – Ardanova (7/3), Weber, Bienert, I. Wolf (2/2), Rascher (3), Hagedorn (2), D. Voit (2), L. Vesely (2/1).

Georg Weymann