VfB Forchheim 1861 e.V.

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03.12.2005
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen, 8. Spieltag
 
HSG Pyrbaum/Seligenporten – VfB Forchheim 25:18 (9:5)
Zum zweiten Mal hintereinander mussten die Damen des VfB auswärts bei einer Spitzenmannschaft antreten.
Nach den vergangenen Niederlagen waren die Forchheimerinnen auch diesmal als Außenseiter angereist.
Die erste Halbzeit verlief zunächst recht ausgeglichen, wurde jedoch von Anfang an vom sehr kleinlich pfeifenden Schiedsrichter beeinflusst. Bereits in der 20. Min. hatte Claudia Weber die zweite Zeitstrafe erhalten und konnte nur noch bedingt in der Abwehr eingesetzt werden. Eine wahre Flut von Siebenmetern auf beiden Seiten war ein weiteres Markenzeichen des Unparteiischen. Hier lag auch ein Knackpunkt für die spätere Niederlage. Anstatt den Vorteil abzuwarten, wurde sofort auf den Punkt gezeigt und hier versagten den VfBlerinnen die Nerven. Von zwölf Siebenmetern konnten nur sieben verwandelt werden. Daher auch der Bruch im Spiel, von 5:5 (20. Min.) zog Pyrbaum auf 9:5 bis zur Halbzeit davon.
Von diesem Rückstand sollten sich die VfB-Damen nicht mehr erholen. Zwar war die kämpferische Einstellung wesentlich verbessert, und die Umstellung in der Abwehr auf eine 4:2-Deckung brachte einige Ballgewinne, doch näher als zum 17:14 (43. Min.) kamen sie nicht mehr heran. Man muss fairer Weise konstatieren, dass die HSG an diesem Tag die besseren Einzelspieler in ihren Reihen hatte. Wurden die körperlich weit überlegenen Rückraumschützinnen noch recht gut unter Kontrolle gebracht, so stand man im 1:1-Verhalten oft zu statisch und fing sich immer wieder einfache Tore. Als in den letzten Minuten zur offenen Manndeckung übergegangen wurde (21:17/55.) kassierte der VfB noch weitere Treffer zum 25:18-Endstand.
"Der Sieg für Pyrbaum geht in Ordnung, wenn auch in der Höhe um einige Tore zu hoch", war vom sichtlich enttäuschten Trainer Weymann nach Spielende zu hören.
Nun gilt es im letzten Vorrundenspiel gegen die wiedererstarkten Diepersdorferinnen endlich wieder einen Sieg einzufahren, um nicht in der Tabelle abzurutschen.
Es spielten: Nadine Voit und Margit Sitzmann (im Tor) – Claudia Weber, Inka Wolf, Ute Rascher (4), Stefanie Radina (3), Denise Voit (3), Linda Vesely (1/1), Elena Ardanova (5/5), Katrin Hagedorn (2/1), Sylvia Bienert

gw