VfB Forchheim 1861 e.V.

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07.02.2006
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen, 13. Spieltag
Regensburg und Röthenbach für Gipfel gerüstet

SG schießt Weiden 31:13 ab / TSV siegt mühelos 21:14 gegen Pyrbaum

Von Gerhard Winkler, Mittelbayerische Zeitung

In der BOL der Damen sind die SG DJK/SC Regensburg (31:13-Sieg in Weiden) und der TSV Röthenbach (21:14-Erfolg gegen Pyrbaum) für das Gipfeltreffen am Samstag in der Domstadt gerüstet.

HC Weiden – SG DJK/SC Regensburg 13:31 (7:16).
„Beide Mannschaften sind unter Schock gestanden – das waren keine regulären Bedingungen“, schimpfte HC-Pressesprecher Thomas Eichinger. Eigentlich wollten beide Teams laut Eichinger nach dem offenen Sprunggelenksbruch (6.) von SG-Spielerin Diana Rößler und einer einstündigen Unterbrechung das Spiel abbrechen. „Der Schiedsrichter-Obmann hat aber mit Punktabzügen gedroht“, erklärte Eichinger und kündigte Konsequenzen an: „Wir werden an den BHV schreiben!“ Zum Spiel: „Regensburg zeigte eine Trotzreaktion“, befand Eichinger. „Die haben einen traumhaft schönen Handball gespielt – druckvoll und kombinationssicher.“ Trotz des klaren Ergebnisses betonte Eichinger, dass „wir mit Anstand verloren haben. Da war wirklich nicht mehr drin. Das waren zwei Klassen Unterschied.“ Tore: Obwandner 6, Reber 3, Liebl, Grünwald je 2 – Riedmüller 10/4, Rank 6, Schober 5, Emperhoff 4/1, Ottenbreit 4/3, Magerl, Schaffelhuber.

TSV Röthenbach – HSG Pyrbaum/Seligenporten 21:14 (13:7).
„Pyrbaum versuchte uns mit einer kurzen Deckung zu verunsichern“, berichtete TSV-Coach Wolfgang Scharnowell. „Das hat uns überhaupt nicht beeindruckt. Es wundert mich, dass die das 60 Minuten durchgezogen haben.“ So kamen die Nebenleute von Barbara Riedlberger per Durchbrüche zum Zug (0:2, 4:2, 9:4, 11:5), während sich die HSG lediglich auf Distanzwürfe beschränkte (15:8, 16:10, 20:11). „Vom Potential her ist Pyrbaum eine Topmannschaft. Aber da kommt vom Spielerischen her zu wenig“, urteilte Scharnowell. Tore: Odörfer 10/5, Gottschalk 5, Geisler, Pasalic, Kohl je 2 – Kätzl 4, Pfeiffer 3, V. Götz, Schmidt je 2, Nummer, Simeth, C. Götz.

TV Altdorf – VfB Forchheim 17:21 (7:10).
„Wir können mithalten, wir geben uns nicht auf – wir spielen noch zweimal gegen Wackersdorf und am Wochenende in Diepersdorf!“ TV-Spielmacherin Gabi Pohl lässt sich von der siebten Pleite am Stück nicht verrückt machen. „Voll verschlafen“ hat Altdorf den Start (0:6), als der VfB mit fast jedem Angriff erfolgreich war, während „wir vorne überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind“, stöhnte Pohl. Erst mit der Umstellung (von 5:1 auf 6:0) in der Defensive, gelang es den Elan der Gäste zu bremsen (5:7, 6:8, 7:10). „Wir sind nicht den letzten Schritt in die gegnerische Abwehr rein gegangen“, analysierte Pohl. „Da war oft ein Pass zuviel – Forchheim ist konsequenter auf die Naht gegangen.“ Das Resultat: Während Altdorf drei Strafwürfe erhielt, bekam der VfB, bei dem auch das Laufspiel wesentlich ausgeprägter war, deren zehn zugesprochen (9:13, 12:14, 14:17, 15:19). Tore: G. Pohl 6, Vetter 6/1, Reitelshöfer 2, M. Pohl 2/1, Holzinger – I. Wolf 8/6, L. Vesely 4/2, Rascher, Ardanova je 3, Radina 2, Schramm.

SV Buckenhofen – HSG Erlangen/Niederlindach 20:17 (11:8).
„Wir haben nicht gut gespielt, aber solche Spiele muss man halt auch gewinnen“, bilanzierte SV-Übungsleiter Siegbert Bauer und ergänzte: „Gegen Erlangen tun wir uns schon immer schwer – kurioserweise verlieren wir aber nicht.“ Nach dem zweiten Sieg in Serie „können wir noch bis zum dritten Platz vorkommen“, propagiert Bauer. Buckenhofen kam mit Würfen aus dem Rückraum sowie per Konter zu den Treffern (0:1, 6:5, 10:6, 11:8). Bei der HSG war nach der kurzen Deckung (ab 17.) weiterhin „Halb“ Tina Kuschert ein Aktivposten (11:10, 17:11, 19:16). Tore: Niedermeier 7, Mergner 6, Glöckl 5/1, Messingschlager, Bonengel – Kuschert 6/1, Zenkel 3, Gumbrecht, Peters, Hartung je 2, Baumüller, Willert.