VfB Forchheim 1861 e.V.

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18.02.2006
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen
Niederlage gegen den Tabellenführer

TSV Röthenbach – VfB Forchheim 21:14 (12:7)
Mit einer klaren Niederlage gegen den Tabellenführer endete das Spiel der VfB-Damen in Röthenbach. Die Liga noch einmal spannend zu machen, war das erklärte Ziel vor dem Spiel. Da Trainer Georg Weymann seit langer Zeit mal wieder der komplette Kader zur Verfügung stand, fuhr man recht optimistisch nach Röthenbach. Doch dieses Ziel wurde schon frühzeitig aus den Augen verloren, denn nach der einzigen Führung zum 0:1 durch Ute Rascher spielte sich der TSV bis Mitte der ersten Halbzeit eine 7:2-Führung heraus.
Immer wieder scheiterte der VfB an der sehr sicher stehenden Röthenbacher 6:0-Abwehr. Kam der VfB-Angriff einmal hindurch, hauptsächlich durch Spielzüge, wurde häufig zu unplatziert geworfen.
Doch dass die VfB-Damen ein Kämpferherz besitzen, haben sie schon oft bewiesen. Bis zum 7:5 (20. Min.) arbeiteten die Forchheimerinnen sich heran, um dann doch wieder eine Schwächeperiode bis zur Halbzeitpause zu zeigen. Allzu leicht kamen die Damen aus Röthenbach zu ihren Torerfolgen. Die 5:1-Deckungsformation des VfB engte zwar die Kreise der Spielmacherinnen Kohl und Riedelberger recht gut ein, doch ergaben sich auf den Halb- und Außenpositionen immer wieder Lücken, in die die Röthenbacher Angreiferinnen hineinstießen. So wurden beim Stand von 12:7 die Seiten gewechselt.
Nach deutlichen Worten in der Pause kamen die VfBlerinnen endlich richtig ins Spiel. In kurzer Zeit war der Abstand auf zwei Tore verkürzt. Ute Rascher war es, die immer wieder erfolgreich aus der zweiten Reihe und über Außen traf und Torfrau Margit Sitzmann entschärfte u. a. sechs Siebenmeter. Bis zum 14:12 (40. Min.) war das Spiel offen, doch wiederum wurden einige klare Chancen nicht verwertet und der TSV konnte seinen Vorsprung wieder auf fünf Tore ausbauen. Eine anschließende Auszeit (49. Min.) mit der klaren Anweisung, mit einer 4:2-Deckung nun „alles oder nichts“ zu spielen, brachte nicht die erhoffte Wende.
Die routinierten Röthenbacherinnen nutzten die sich bietenden Freiräume aus und erhöhten den Vorsprung bis zum Endergebnis von 21:14. Die Niederlage fiel dann doch um ein paar Tore zu hoch aus, war aber alles in allem verdient, denn die reifere Mannschaft war an diesem Tag Röthenbach.
Es spielten: N. Voit, Sitzmann (im Tor) – Ardanova (1), Weber, Bienert, Wolf (1), Rascher (7), Hagedorn (2), D. Voit (2), L. Vesely, Radina (1).

gw