VfB Forchheim 1861 e.V.

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21.02.2006
Bezirksoberliga Ostbayern Frauen, 15. Spieltag
Weidens Handballdamen siegen bei „Not gegen Elend“

15:12 gegen Diepersdorf / SG Regensburg bleibt Röthenbach auf den Fersen

Von Gerhard Winkler, Mittelbayerische Zeitung

Souverän bewegen sich die Damen des TSV Röthenbach (21:14 gegen VfB Forchheim) der Meisterschaft zu. Auf einen Ausrutscher wartet die SG DJK/SC Regensburg (26:23 gegen HSG Pyrbaum). Im Tabellenkeller hat sich der HC Weiden (15:12 gegen SpVgg Diepersdorf) den ärgsten Sorgen entledigt.

TV Altdorf – HSG Erlangen/Niederlindach 27:27 (16:16).
„Wir haben es versäumt, den Vorsprung über die Zeit zu retten“, trauerte TV-Spielmacherin Gabi Pohl der zwischenzeitlichen 21:17-Führung nach (22:22, 24:25, 27:26). Bei Altdorf verletzte sich Torfrau Julia Spangler nach 20 Minuten, ohne dass die Gäste daraus Kapital schlagen konnten. Zehn Sekunden vor Ultimo kam Erlangen per Strafwurf zum Ausgleich. Tore: Vetter 14/4, G. Pohl, Reitelshöfer je 4, Gahlert 3, M. Pohl 2 – Willert 10/10, Post 7, Kuschert 6, Zenkel 4.

TSV Röthenbach – VfB Forchheim 21:14 (12:7).
„Nach den beiden Höhenpunkten gegen Pyrbaum und Regensburg war meine Mannschaft etwas unkonzentriert“, befand TSV-Trainer Wolfgang Scharnowell. In der Defensive fehlte teilweise die Abstimmung. „Wir benötigten Zeit, bis wir uns auf Forchheims Spielabläufe eingestellt hatten“, bemerkte Scharnowell. Vorne wurden viele Chancen überhastet vergeben: Unter anderem sechs Strafwürfe. Nach klarer (4:1, 7:2, 10:5) erster Hälfte, wurde es nach dem Wechsel vorübergehend eng (13:9, 14:12, 21:12). Tore: Kohl 6/1, Odörfer 5/2, Gottschalk 3, Geisler 3/1, Riedlberger 2, Winter, Kraus – Rascher 7, D. Voit, Hagedorn je 2, Ardanova, Radina, I. Wolf.

SG DJK/SC Regensburg – HSG Pyrbaum/Seligenporten 26:23 (11:12).
„In der ersten Halbzeit fanden wir keine Einstellung zum Spiel – die Mannschaft hat das Konzept nicht umgesetzt“, rügte SG-Übungsleiter Matthias Steinert. „Wir wollten eigentlich die 6:0-Deckung durch Laufkombinationen auseinander nehmen.“ So aber verfiel der Tabellenzweite in Einzelaktionen (3:3, 5:6, 8:7, 9:10). Steinerts Kabinenpredigt zeigte Wirkung: „Es wurde umgesetzt, was wir die ganze Woche trainiert haben“, freute sich Steinert über den sicheren Zieleinlauf (16:12, 20:16, 23:18, 24:22). Tore: Rank 7, Ottenbreit 6/4, Schaffelhuber 4, Riedmüller 3, Brenner, Schober, Emperhoff je 2 – Härtl 7, Schmidt 5, V. Götz 5/5, Kätzl 4/2, Nummer 2.

HC Weiden – SpVgg Diepersdorf 15:12 (9:6).
Von „Not gegen Elend“ berichtete HC-Rechtsaußen Sandra Häring. „Das war ein richtig schlechtes Spiel.“ Erschwerend kam hinzu, dass der Schiedsrichter in dem Kellerduell eine harte Gangart zuließ (2:2, 5:3, 7:5, 9:6). Diepersdorf trat ohne Wechslerin an (10:8, 11:11, 14:11), während Weiden über eine volle Bank verfügte. Zum Einsatz kamen auch die beiden B-Jugendlichen Franziska Scheitler und Tamara Rittner. Tore: Häring 5/3, Liebl, Obwandner, Höfer je 2, Zupfer, Reber, Scheitler, Brünsch – Schneider 6/2, Pernet 3, Axmann 2/2, Fahsl.